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  • Automatische Erkennung von RAID-Parametern

Mit R-Studio können Sie Daten von einem fehlerhaften RAID wiederherstellen, indem Sie ein virtuelles RAID erstellen. Sobald ein virtuelles RAID bereitgestellt ist, kann R-Studio Daten vom Volume mithilfe derselben leistungsstarken Datenwiederherstellungs-Technologie wiederherstellen, die auch auf anderen Festplatten und Volumes verwendet wird. Die Herausforderung besteht jedoch darin, ein gültiges virtuelles RAID aus seinen Festplatten zu erstellen. Obwohl Sie möglicherweise über die richtigen Festplatten (entweder physische Laufwerke oder Images) für das RAID verfügen, kennen Sie die Parameter für das wiederzustellende RAID-Volume möglicherweise nicht sofort.

Die Auswahl der richtigen RAID-Parameter ist essentiell für das erfolgreiche Mounten des virtuellen RAID, und ist daher für eine erfolgreiche Wiederherstellung von RAID-Daten von entscheidender Bedeutung. Oft sind RAID-Parameter mehrdeutig oder völlig unbekannt. Es gibt einige Methoden zum manuellen Suchen von RAID-Parametern (siehe Artikel "Suchen von RAID-Parametern"). Die manuelle Erkennung von RAID-Parametern erfordert jedoch ein gutes Verständnis der RAID-Technologie, der Dateisystem-Funktionen und anderer technischer Konzepte. Dies macht das Auffinden von RAID-Parametern selbst für professionelle R-Studio-Benutzer sehr schwierig.

Um dabei zu unterstützen, hat R-Studio eine einzigartige Technologie zur automatischen Erkennung von RAID-Parametern eingeführt. Mit dieser Funktion kann R-Studio RAID-Parameter für jedes Dateisystem auf einem RAID-Volume erkennen, selbst wenn die RAID-Parameter dem Benutzer völlig unbekannt sind. Die Verwendung dieser Technologie erfordert kein technisches Fachwissen über RAID-Volumes. Wenn Sie jedoch einige wichtige Softwareprinzipien über R-Studios RAID-Parametererkennung kennen, erhöhen sich Ihre Chancen auf eine erfolgreiche RAID-Datenwiederherstellung erheblich.

In diesem Artikel werden einige allgemeine Hinweise zur Verwendung der automatischen RAID-Erkennung von R-Studio behandelt. Anschließend werden wir diese Punkte anhand eines Beispiels veranschaulichen. Zuletzt werden einige zusätzliche Schritte behandelt, die ausgeführt werden können, um RAID-Konfigurationen für komplexe Datenwiederherstellungsszenarien zu bestimmen.

Allgemeine Hinweise
Unabhängig vom Datenwiederherstellungs-Szenario , sollten einige wichtige Punkte beachtet werden, bevor versucht wird, RAID-Parameter automatisch zu erkennen.

  • Alle RAID-Festplatten oder ihre Images müssen im RAID-Layout enthalten sein. Wenn nur eine Festplatte fehlt, kann die RAID-Parametererkennung nicht durchgeführt werden. Dies gilt auch dann, wenn die Festplatte durch ein Objekt "missing disk" ersetzt wird. Die einzige Ausnahme ist eine Ersatzfestplatte ohne RAID-Daten. Ersatzfestplatten können vom RAID-Layout ausgeschlossen werden, ohne die Chancen für eine erfolgreiche Erkennung von RAID-Parametern zu beeinträchtigen.
  • Das Einfügen von Ersatzfestplatten in ein virtuelles RAID-Layout ist optional. Wie oben erwähnt, sind beim Erstellen eines virtuellen RAID keine Ersatzfestplatten für die Erkennung von RAID-Parametern erforderlich. Wenn Sie sie einbeziehen, wird Ihre Erfolgsrate nicht erhöht oder verringert, sie wirken sich jedoch auf die für die Verarbeitung des RAID erforderliche Zeit aus. Wenn Sie sicher sind, dass es sich bei einer Festplatte um eine Ersatzfestplatte ohne RAID-Daten handelt, können Sie diese sicher von Ihrem virtuellen RAID ausschließen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, schließen Sie alle Festplatten ein und erwarten Sie längere Verarbeitungszeiten.
  • Die Erkennung von RAID-Parametern kann sehr langwierig sein, insbesondere bei großen RAIDs. s ist etwas Geduld erforderlich. R-Studio zeigt den Fortschritt der RAID-Parametererkennung an, um Ihnen eine geschätzte Zeit bis zur Fertigstellung anzuzeigen.
  • Die Erkennung von RAID-Parametern ist möglicherweise nicht immer erfolgreich. Der Erfolg hängt von vielen Faktoren ab. Die wichtigsten Faktoren sind die auf dem RAID gespeicherten Datentypen und das Ausmaß der Beschädigung des Volumes. Die Datenkomprimierung hat auch Auswirkungen: Je weniger Daten komprimiert werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass RAID-Parameter korrekt erkannt werden. Beispielsweise haben Parameter für RAIDs mit Microsoft Office- oder OpenOffice-Dokumenten, unkomprimierte Bilder (* .bmp), Datenbanken usw. größere Chancen auf eine erfolgreiche Erkennung als RAIDs mit komprimierten Bildern (* .jpg, * .TIFF, * .png). und Videos. Außerdem können Restdaten früherer RAIDs, die noch auf den RAID-Festplatten verbleiben, die Leistung der RAID-Parametererkennung erheblich beeinträchtigen.

Bei Bedarf kann der RAID-Parametererkennungsvorgang mehrmals wiederholt werden.

Grundlegende automatische Erkennung von RAID-Parametern
Dieses Beispiel zeigt eine automatische Erkennung von RAID-Parametern anhand eines einfachen Falls. Für ein Szenario wie dieses ist der Prozess einfach und unkompliziert.

Diese Schritte setzen eine grundlegende Vertrautheit mit der Funktionalität von R-Studio voraus. Weitere Informationen oder Anleitungen finden Sie in der Online-Hilfe von R-Studio: Suchen von RAID-Parametern.

1. Erstellen Sie ein virtuelles RAID-Objekt und fügen Sie dessen Objekte hinzu. Ignorieren Sie die Festplattenreihenfolge, den RAID-Typ, die Blockgröße usw. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Automatische Erkennung.
RAID-Komponenten
Abb.1. RAID-Komponenten
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2. R-Studio startet den automatischen Erkennungsprozess und zeigt den Fortschritt an. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, werden im Dialogfeld “RAID Parameters Detection - Completed” (“RAID-Parameter-Erkennung Abgeschlossen”) die Ergebnisse angezeigt.
Erkannte RAID-Layouts
Abb.2. Erkannte RAID-Layouts
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R-Studio wählt automatisch die beste gefundene Variante aus.

Bitte beachten Sie, dass in einigen ungewöhnlichen Fällen ein Unterschied zwischen den anfänglich und endgültig erkannten Offsets bestehen kann. Dies ist eine normale Situation und hat keinen Einfluss auf die Erkennung von RAID-Parametern.
Unterschied zwischen den anfänglich und endgültig erkannten Offsets
Abb. 3. Unterschied zwischen den anfänglich und endgültig erkannten Offsets
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3. Klicken Sie im Dialogfeld “RAID Parameters Detection - Completed” (“RAID-Parameter-Erkennung Abgeschlossen”) auf die Schaltfläche Übernehmen, und das ausgewählte RAID-Layout wird auf das virtuelle RAID angewendet.
Überarbeitetes RAID-Layout
Abb.4. Überarbeitetes RAID-Layout
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4. Schauen Sie sich Dateien in der Vorschau an, um zu bestätigen, dass die korrekten Parameter erkannt wurden. Wenn auf dem RAID ein gültiges Dateisystem erkannt wird, zeigt R-Studio es an. Um zu überprüfen, ob die richtigen RAID-Parameter erkannt wurden, können Sie das Volume öffnen und eine Vorschau einiger Dateien anzeigen.
Vorschau der Datei auf einem korrekt rekonstruierten RAID
Abb.5. Vorschau der Datei auf einem korrekt rekonstruierten RAID
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Nächste Schritte: Was tun, wenn R-Studio nach dem ersten Versuch keine RAID-Parameter erkennen kann?
Es gibt eine Reihe von Gründen, warum R-Studio RAID-Parameter nach dem ersten Versuch möglicherweise nicht richtig erkennt. In einigen Fällen können die Daten zu stark beschädigt sein, als dass eine automatische Erkennung von RAID-Parametern möglich wäre. Wenn die Daten jedoch mehr oder weniger intakt sind, gibt es einige Techniken, mit denen R-Studio die richtigen Parameter erkennen kann.

Scannen Sie das RAID
Das Scannen des “Virtual Block RAID” kann hilfreich sein, wenn R-Studio scheinbar korrekte RAID-Parameter erkennt, jedoch kein gültiges Dateisystem auf dem erkannten RAID findet. Dies ist besonders hilfreich, wenn der Speicherplatz auf den RAID-Komponenten vor dem Offset mit Nullen gefüllt ist. In diesem Fall erkennt R-Studio den Offset möglicherweise beim ersten Mal falsch.
Falsch gefundener Offset für das RAID
Abb.6. Falsch gefundener Offset für das RAID
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Wenn dies geschieht, findet R-Studio möglicherweise kein gültiges Dateisystem auf dem RAID. Das “Virtual Block RAID”-Volume wird im Bereich “Drives” (“Laufwerke”) angezeigt, es werden jedoch keine Dateisysteme darunter erkannt.
Keine erkannten Dateisysteme
Abb.7. Keine erkannten Dateisysteme
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In diesem Fall kann das Dateisystem durch Scannen des RAIDs gefunden werden. Wählen Sie das Element “Virtual Block RAID” aus und klicken Sie auf “Scan” (“Scannen”). Die erkannten Dateisysteme werden unter der “Virtual Block RAID”-Festplatte angezeigt.
Erkanntes Dateisystem nach RAID-Scan
Abb.8. Erkanntes Dateisystem nach RAID-Scan
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Ändern der RAID-Erkennungsparameter
Die Standard-RAID-Erkennungsparameter sind so eingestellt, dass sie für die unterschiedlichsten Fälle die zuverlässigsten Ergebnisse liefern. Es gibt zwei erweiterte Parameter, die nach Bedarf angepasst werden können: "Offset search performance” (“Offset-Sucheistung”) und and "RAID layout search performance” (“Suchleistung für RAID-Layouts”). Durch Anpassen dieser Werte wird der Schwellenwert für die gefundenen Offsets oder der gefundenen RAID-Layouts gesenkt, die in den Ergebnissen angezeigt werden. Standardmäßig werden nur die Ergebnisse angezeigt, bei denen es sich wahrscheinlich um die richtigen Parameter handelt. Bei komplexeren RAID-Layouts (z. B. RAID 6) können die Standardparameter jedoch die richtigen Offsets oder RAID-Layouts herausfiltert werden. Sie können die angezeigten Ergebnisse erweitern, indem Sie die Parameter "Offset search performance” und "RAID layout search performance” verringern, indem Sie den Schieberegler in Richtung “fast (“Schnell”) bewegen.

In der folgenden Abbildung wurden die Standardeinstellungen verwendet und keine Offsets festgestellt.
Mit den Standarderkennungsparametern wurden keine Offsets erkannt
Abb.9. Mit den Standarderkennungsparametern wurden keine Offsets erkannt
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Nachdem Sie den Parameter "Offset-Suchleistung" im Bereich "Erweiterte Optionen" verringert und erneut erkannt haben, wird der richtige Offset gefunden.
Ein korrekter Offset wird erkannt, nachdem der Parameter "Offset search performance” (“Offset-Suchleistung”) verringert wurde
Abb.10. Ein korrekter Offset wird erkannt, nachdem der Parameter "Offset search performance” (“Offset-Suchleistung”) verringert wurde
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In ähnlicher Weise kann der Parameter "RAID layout search performance” (“Suchleistung für RAID-Layouts”) verringert werden, um weitere RAID-Layouts zu finden.

Beachten Sie, dass die Standardeinstellungen zuerst versucht werden sollten. Bei weniger komplexen RAID-Layouts werden durch Verringern einer dieser Einstellungen zu viele Ergebnisse angezeigt, wodurch das Ermitteln des richtigen Layouts zeitaufwändiger wird.

Wählen Sie manuell einen anderen Offset und ein anderes RAID-Layout aus.
T Dies kann hilfreich sein, wenn die RAID-Daten so stark beschädigt sind, dass keiner der oben genannten Schritte zu erfolgreichen Ergebnissen führt.

Beginnen Sie mit dem Offset mit der höchsten Anzahl von Treffern, wählen Sie den Offset manuell aus und wiederholen Sie die Erkennung. Wählen Sie dann manuell ein RAID-Layout mit der höchsten Wahrscheinlichkeit aus. Setzen Sie diesen Eliminierungsprozess fort, bis die richtigen RAID-Parameter gefunden wurden.

Fazit
Das Wiederherstellen von Daten von einem fehlgeschlagenen RAID ist eine Herausforderung. Das Erkennen der richtigen RAID-Parameter ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Wiederherstellung. Das absolut beste Szenario ist eines, in dem die vorherige RAID-Konfiguration vor dem Absturz gespeichert oder aufgezeichnet wurde. Abgesehen davon ist die nächstbeste Vorgehensweise die Verwendung der integrierten automatischen RAID-Parametererkennungstechnologie von R-Studio. Die automatische Erkennung von RAID-Parametern von R-Studio arbeitet in einfachen Fällen mit sehr hoher Zuverlässigkeit und kann in komplexeren Situationen als leistungsstarkes Tool zur Bestimmung des richtigen RAID-Offsets und RAID-Layouts verwendet werden.

Feedback zu Data Recovery
353 feedbacks
Rating: 4.8 / 5
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